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Ein Fest der Toleranz

by Jon.Manti

Am Sonnabend, dem 10. Juni 2017, fand im Olympischen Dorf Elstal der nunmehr 6. Jesse-Owens-Lauf statt. Nach der Wiederaufnahme des Events im letzten Jahr durch die Mitglieder der AG Tolerantes MCG wurde der Staffellauf der regionalen Schulen auch in diesem Jahr ausgetragen. Er bestach leider nicht mit besonders hohen Teilnehmer- oder Besucherzahlen, stattdessen sorgte die gute Laune derjenigen, die den Weg nach Elstal gefunden hatten und ambitioniert waren, gemeinsam ein Zeichen für Toleranz zu setzen, dafür, dass der Tag insgesamt zu einem gelungenen Beisammensein wurde. Gegen alle Widrigkeiten, die es im Vorfeld in der Organisation zu vermelden gab, wurde der diesjährige JOL eine kleine, aber feine Veranstaltung, die im nächsten Jahr mit vielen neuen Ideen weitergeführt werden soll.

Unter den Teilnehmern waren auch drei Staffeln des MCGs vertreten, die in der WK II (Klasse 7-9) den 4. und in der WK III (Klasse 10-13) den 2. bzw. 3. Platz belegten. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle auch vom Orga-Team.

Zudem ein ganz großes Dankeschön an alle freiwilligen Helfer, die uns an diesem Tag unterstützt haben und ohne die die Organisation und die Durchführung des Laufs nicht möglich gewesen wären!

Das Orga-Team #JOL17

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And the Oscar goes to…

Nachdem vor einigen Monaten an unserer Schule ein Kurzfilm zum Thema Nichtrauchen gedreht worden war (siehe hier), um ihn als freiwilligen, zusätzlichen Kreativbeitrag für den Wettbewerb „Be Smart – Don’t Start“ einzureichen, wurden in den letzten Wochen die Ergebnisse bekanntgegeben: So wurde unser Video mit einem Geldpreis von 200 Euro für den siebten Jahrgang bedacht, was die höchstmögliche Prämierung darstellt, die das Budget des Verantwortlichen hergab. Zudem gewann die Klasse 7a durch die reguläre Teilnahme am Wettbwerb noch einmal 100 Euro. Mit so viel Anklang hatten wir im Vorfeld nicht unbedingt gerechnet und sind daher umso stolzer, dass unser gemeinsames Zeichen gegen das Rauchen (und gegen den Missbrauch von Suchtmitteln allgemein) so positiv aufgenommen wurde. In der gemeinsamen Auswertung des Films mit den vier siebten Klassen wurden die jungen Schülerinnen und Schüler zudem noch einmal etwas ausführlicher von unserer Schulsozialarbeiterin an die Thematik Drogen herangeführt, um einerseits die Kinder und Jugendlichen selbst reflektieren zu lassen, was es überhaupt bedeutet, süchtig zu sein, und andererseits sie weitergehend darüber aufzuklären und über Gründe und Konsequenzen der Abhängigkeit von Suchtmitteln zu sprechen.

Vielen Dank an dieser Stelle an Frau Breede (SSA) für ihre Unterstützung sowie noch einmal an alle Helferinnen und Helfer beim Dreh im März!

Jonathan Manti (AG Schulklima)

Nachfolgend können Sie und könnt ihr alle unser kleines Video bewundern:

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Haus des Schreckens und der Stille

by Ola.Reppich
Haus des Schreckens und der Stille

Im 2. Schulhalbjahr führte der Wahlpflichtkurs I in Politischer Bildung ein Projekt zur Thematik „Staatssicherheitsdienst der DDR“ durch. Nach umfangreichen Informationen zu Struktur des MfS, hauptamtlichen und inoffiziellen Mitarbeitern (IM) und den Mitteln und Methoden, wurden anhand von aufbereiteten Originalaktenauszügen die Fallbeispiele IM „Marc“ und „Anarchist“ in Arbeitsgruppen studiert. Dabei stellte sich den Schülerinnen und Schüler immer wieder die Frage nach rechtsstaatlichen Prinzipien. Allein die politischen Straftatbestände aus dem Strafgesetzbuch der DDR mit ihren hohen Strafmaßen sind unvorstellbar. Zum Abschluss des Aktenstudiums wurden die Arbeitsergebnisse präsentiert und diskutiert. Für das Projekt gibt es durch die Stasi-Unterlagenbehörde BStU für den Unterricht erstellte Materialien, die DVD „Feindbilder“ mit Schulungsfilmen des MfS und nicht zuletzt den Spielfilm „Das Leben der Anderen“. Zum Abschluss des Projektes besuchte der Kurs die „Gedenkstätte Lindenstraße“ in Potsdam. Während der Führung erfuhren wir, welchen Zweck dieses Gebäude in verschiedenen Zeiten hatte. Gebaut als normales Gefängnis, begann der Missbrauch spätestens in der NS-Zeit mit dem sogenannten „Erbgesundheitsgericht“ zur Umsetzung der unsäglichen Nürnberger Rassegesetze. Nach 1945 nutzte der sowjetische Geheimdienst NKWD das Gebäude, um vermeintliche Gegner des sich in der DDR aufbauenden Sowjetsystems aus dem Verkehr zu ziehen. Nach willkürlichen Verhaftungen und unmenschlichen Haftbedingungen endete für viele der Weg im russischen Straflager Workuta oder mit der Vollstreckung der Todesstrafe in Moskau. Nahtlos übernahm dann das MfS die Anlagen. Auch hier ging es vornehmlich darum, politische Gegner auszuschalten. Die Inhaftierten, die ihren momentanen Aufenthaltsort nicht kannten, wurden mit perfiden psychischen Gewaltmethoden konfrontiert, um sie zu Geständnissen zu bringen. Unvorstellbar, all das im Zentrum von Potsdam, wo keine hundert Meter entfernt schon immer das zivile Leben in der Hauptgeschäftsstraße pulsierte. Nach den vielen Schreckensjahren ist dieses Haus ein zeithistorischer Ort der Stille, des Gedenkens und der Mahnung geworden.

                   

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Europa ganz nah

Europa ganz nah

Anlässlich der Europawoche 2017 fanden auch in diesem Jahr Projekttage am Marie-Curie-Gymnasium statt. Mit der Gesellschaft für Europa- und Kommunalpolitik e.V. hat der Fachbereich Politische Bildung einen Partner gefunden, der den Schülerinnen und Schülern des 10. und 11. Jahrganges in Workshops Thematiken rund um die Europäische Union nahe bringt. „Regionale & globale Aspekte einer europäischen Entwicklungspolitik“ und „EUROPER – Europäische Perspektiven zur Asylpolitik“ hießen die Projektthemen, mit denen sich auseinandergesetzt wurde. Obwohl wir die Annehmlichkeiten tagtäglich leben können, ist für viele die EU noch ein sehr abstraktes Wesen. In arbeitsreichen und interessanten Gruppenphasen konnte ein Blick hinter die Kulissen geworfen werden. Thematisiert wurden im ersten Projekt Flucht-Migration-Integration, regionale und globale Klimapolitik und der nachhaltige Umgang mit Lebensmitteln durch „Fair Trade“. Im zweiten Projekt konnte anhand eines Planspiels der europäische Entscheidungsprozess in EU-Parlament, des EU-Ministerrat und der EU-Kommission simuliert werden. Jeweils abschließend gab es im Plenum die Ergebnispräsentationen und Diskussionen. Dabei entstanden auch angeregte Gespräche mit den Gästen Barbara Richstein, MdL, und Sabine Minninger, Referentin für Klimapolitik, Brot für die Welt.

 

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Schulball?

Hallo zusammen,

an uns, als AG Schulklima, wurde der Vorschlag herangetragen, einen Schulball im nächsten Schuljahr zu veranstalten. Wir finden die Idee sehr gut und wollten uns deshalb bei euch als Schüler, Lehrer und Eltern erkundigen, was Ihr von dieser Idee haltet und ob Ihr dabei seid?

Aus diesem Grund bitten wir euch, die Fragen unter folgendem Link zu beantworten, damit wir ein Feedback zu der Idee erhalten. Die Umfrage endet am Freitag, den 26. Mai. Bitte beeilt euch also.

https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSdSI7lH1C6rfabLso1IhdgeIsZPScQz8n3X5uKNvd6uPo0AgA/viewform?usp=sf_link

Mit freundlichen Grüßen

Die AG Schulklima

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Natur pur – Wanderung durch die Döberitzer Heide

 

 Am 11. Mai war es nach mehreren Anläufen endlich soweit. Das Wetter war wie gebucht- die Sonne lachte den ganzen Tag. Die Paten unserer Schule bereiteten für ihre Schützlinge, die Schüler der 7. Klassen, eine Wanderung durch die Döberitzer Heide vor. Wie bei einer Schnitzeljagd wurden an markanten Stellen Hinweistafeln angebracht. Auf ihnen war ein Bild des nächst zu findenden Objektes und auf der Rückseite befanden sich naturwissenschaftliche und politische Rätsel, deren Lösung den Weg zum nächsten Objekt wiesen. Ein Pflanzen- und Tierbingo animierte die Schüler, sich mit der Natur auseinander zu setzen. Die vier 7. Klassen wanderten, in acht Gruppen aufgeteilt, von verschiedenen Eingängen der Heide zum gemeinsamen Ziel- dem Obelisken. Hier hatten die neuen Paten eine Tafel aus den von den Eltern mitgeschickten Leckereien gedeckt, die Paten des 12. Jahrganges hatten Getränke organisiert. Geschafft und mit neuen Eindrücken unserer Umgebung bepackt, landeten alle wieder gut in der Schule.

Schüler haben für Schüler einen sehr schönen Tag organisiert und gestaltet.

Dank an die Paten.

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